Samstag, 14. Oktober 2017

Besuch vom Radio SRF

Grüezi mitenand!

Kürzlich hat mich Sascha Zürcher vom Radio SRF besucht. Der Beitrag wurde heute Mittag im «Regional Diagonal» ausgestrahlt.
Herzlichen Dank an Sascha Zürcher und ans Radio SRF.

Es freut mich riesig, dass ich das erleben durfte.


Vo Härzä


Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ausflug ins Ultental

Grüezi mitenand!

Vergangene Woche verbrachten wir ein paar Urlaubstage im Südtirol. Wir machten einen Ausflug ins Ultental. 

Ich habe das Gefühl, dass in diesem Südtiroler Tal die Zeit stehen geblieben ist....


Rund zehn Kilometer südlich von Meran liegt das Städtchen Lana. Von dort aus führt eine kurvenreiche Strasse, vorbei an den riesigen Apfelplantagen und Rebbergen, ins rund 40 Kilometer lange Ultental. Das Tal ist heute noch so ursprünglich wie vor hundert Jahren und im Gegensatz zu den anderen Regionen noch nicht vom Massentourismus überflutet. In den vier Ortschaften St.Pankraz, St.Walburg, St.Nikolaus und St.Gertraud sind viele Wohnhäuser und Bauernhöfe in alter Bauweise zu finden, die mit Schindeldächern und Holzfassaden errichtet worden sind.


St.Pankraz ist das erste Dorf im Ultental. Unterhalb des Dorfes, am Falschauer Bach, standen einst mehrere kleine Bauernhäuser. In einer Herbstnacht im Jahre 1882 führte der Gebirgsbach nach einem Unwetter starkes Hochwasser. Die Flutmassen rissen damals alle Häuser mit sich. Wie durch ein Wunder blieb jedoch das Haus am Stein, das sogenannte «Häuserl am Stoan», verschont. Denn dieses war zufälligerweise auf einem riesigen Felsbrocken erbaut worden, was erst nach der Flut sichtbar wurde. Nicht einmal die Besitzer des kleinen Häuschens wussten darüber Bescheid. Das seit 1957 unter Denkmalschutz stehende Wohnhaus erinnert noch heute an das schreckliche Unwetter.

 

St.Walburg ist die grösste Ortschaft im Ultental. Taleinwärts erstreckt sich der etwas zwei Kilometer lange Zoggler Stausee. Mit dem Bau des Dammes wurde 1955 begonnen. Bis zur vollen Höhe dauerte es neun Jahre. 


Im Dorf, hoch über dem See, befindet sich die wohl älteste Kirche des Tals. Hier, beim gotischen Hügelkirchlein St.Moritz, zogen einst die vom Vinschgau kommenden Pilger auf ihrer Durchreise nach Rom vorbei.


Die dritte Ortschaft des Ultentals ist St.Nikolaus. Aufgrund der zahlreichen alten Bergbauernhöfe gilt das Dorf als ganz besonders malerisches Fleckchen.


Kurz vor dem Talschluss liegt das höchstgelegene Dorf des Ultentals - St.Gertraud (1519 m). Etwas abseits des Dorfes befindet sich ein wahres Naturwunder: Mächtig stehen sie da - die laut Volksglauben ältesten Nadelbäume Europas - die Urlärchen. Lange Zeit wurden die drei Lärchen auf über 2000 Jahre alt geschätzt. Eine Südtiroler Biologin hat im Rahmen ihrer Uni-Diplomarbeit erstmals versucht, eine wissenschaftliche Altersbestimmung durchzuführen. Jedoch machte das morsche Innenleben der Bäume eine korrekte Zählung der Jahresringe schwierig. Verschiedene Berechnungsverfahren führten zum Untersuchungsergebnis, dass das ungefähre Alter bei 850 Jahren liege. Der dickste Baumstamm hat einen stattlichen Umfang von rund acht Metern. Der Gipfel der mit 36,5 Meter höchsten Lärche ist infolge eines Blitzeinschlages abgedorrt. 



Doch eines ist gewiss: Die Urlärchen sind ein offensichtliches Symbol des zähen Überlebenswillen der Natur.


Vo Härzä


Sonntag, 1. Oktober 2017

Der Garten im Herbst

Grüezi mitenand!


Kommt Ihr mit auf einen Spaziergang durch meinen Garten?



Herbstlich ist es inzwischen geworden....



Mein Gartenfahrrad steht nun inmitten der Herbstpflanzen.




Zwischendurch bekommt meine Steinkatze Besuch von der Nachbarin ;o)


Wieder einmal habe ich einen Hauswurzkranz gewerkelt.
Damit die einzelnen Pflänzchen nicht wegfallen, habe ich sie auf einem Kranz-Rohling
mit einem dünnen Silberdraht befestigt,
das heisst - den Kranz mit dem Draht umwickelt.


Fertig ist die Gartentisch-Deko.


Ein Tipp von mir:
In diesem Windlicht steht keine Wachskerze.
Ich verwende für meine Aussenwindlichter - wenn immer möglich - 
weisse Grablichter.
Der Vorteil liegt darin, dass ich am Abend keine Kerzen anzünden und auslöschen muss.
Das Grablicht stellt ein, sobald es dunkel wird und löscht bei Tageslicht wieder ab.
Ist wirklich sehr praktisch....


und sieht wie eine Wachskerze aus.


In den vergangenen Tagen sind auch wieder Betonkürbisse entstanden.

 
Das hat Spass gemacht....
hat irgendwie Suchtpotenzial ;o)


  Der Giesskannenbrunnen erfreut mich jeden Tag mit seinem Plätschern.


Schön, dass es der Brunnen samt meiner Anleitung
in die Zeitschrift «Schweizer Garten» geschafft hat.
Vielen herzlichen Dank an den «Schweizer Garten».
Die Anleitung findet Ihr hier:


Kürzlich haben mich
eine Journalistin und ein Fotograf unserer Tageszeitung besucht.
Ich habe mich riesig gefreut.
Vielen herzlichen Dank ans «St.Galler Tagblatt».
(klick)



Vo Härzä